REMSchlafzyklen
REMSchlafzyklen bezeichnen die wiederkehrenden Abschnitte des REM-Schlafs innerhalb einer Nacht. Bei Erwachsenen dauern typisch aufeinanderfolgende REM- und NREM-Phasen zusammen etwa 90 Minuten. Eine normale Nacht enthält ungefähr vier bis sechs REM-Schlafzyklen. In den ersten Zyklen ist der REM-Abschnitt oft kurz (etwa 5 bis 10 Minuten); im späteren Verlauf verlängern sich die REM-Phasen auf rund 20 bis 30 Minuten. Insgesamt macht der REM-Schlaf etwa 15 bis 25 Prozent der Schlafdauer aus. Bei Säuglingen ist der REM-Anteil deutlich größer.
Charakteristika des REM-Schlafs umfassen schnelle Augenbewegungen, eine erhöhte und unregelmäßige Atmung sowie variable Herzfrequenz. Die Muskelspannung
Funktionell wird dem REM-Schlaf eine Rolle bei Gedächtnisprozessen und emotionaler Verarbeitung zugeschrieben. Die Schlafregulation im REM-Modus
Störungen und Einflussfaktoren: REM-Schlaf kann durch Depressionen, Schlafentzug, Substanzen oder Medikamente beeinflusst werden. REM-Rebound bezeichnet eine