Quantitätsgesetz
Quantitätsgesetz, in der monetären Ökonomie auch als Quantitätstheorie des Geldes bezeichnet, beschreibt das Verhältnis zwischen Geldmenge M, Umlaufgeschwindigkeit des Geldes V, dem Preisniveau P und der realen Wirtschaftsleistung Y (oder der Transaktionsmenge T). Die bekannteste Form lautet MV = PY (manchmal MV = PT). In dieser Gleichung steht M für die Geldmenge, V für die Geschwindigkeit des Geldumschlags, P für das Preisniveau und Y bzw. PY für das nominale Outputniveau bzw. die nominalen Transaktionen.
Interpretation: Wenn V und Y bzw. die realwirtschaftliche Aktivität stabil sind, bewirkt eine Erhöhung der Geldmenge
Historischer Hintergrund: Die Theorie geht auf Irving Fisher im frühen 20. Jahrhundert zurück und wurde später
Einschränkungen: Die Vehementen der Umlaufgeschwindigkeit V ist nicht stabil, und in Analysen mit kurzen Zeiträumen wechseln