Präventionsprogramme
Präventionsprogramme bezeichnen systematisch geplante Maßnahmenpakete zur Verhütung von Risiken, zur Förderung gesundheitsförderlichen Verhaltens und zur Verringerung von schädlichen Folgen in Individuen und Populationen. Sie werden in verschiedenen Sektoren umgesetzt, etwa im Gesundheitswesen, in Bildungseinrichtungen, am Arbeitsplatz oder in kommunalen Kontexten, und kombinieren Bildung, Umweltgestaltung, politische Entscheidungen und verhaltensbezogene Interventionen.
Sie lassen sich nach Zielen in Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention unterscheiden, sowie nach Zielgruppen in universal,
Die Entwicklung erfolgt oft in Kooperation zwischen Fachleuten, institutionsbezogenen Partnern und den Betroffenen. Wichtige Aspekte sind
Beispiele reichen von schulischen Programmen zur Sucht- oder Gewaltprävention, Bewegungs- und Ernährungsförderung, Sturz- und Unfallprävention im