Primärenergieverbräuche
Primärenergieverbräuche bezeichnet in der Energiewirtschaft den Gesamtbedarf an Primärenergie, der in einem Wirtschaftsraum genutzt wird. Primärenergie ist Energie in natürlicher Form, die aus Rohstoffen wie Öl, Gas, Kohle, Uran, Biomasse, Wasserkraft, Sonne oder Wind gewonnen wird, bevor sie in Endenergie umgewandelt wird. Die Primärenergieverbräuche umfassen daher auch Import- und Transformationsverluste sowie die Energie, die zur Beschaffung der Brennstoffe erforderlich ist.
Endenergie und Primärenergie unterscheiden sich grundlegend: Endenergie ist die nutzbare Energie, die dem Endverbraucher tatsächlich bereitsteht
Berechnung und Einheiten: In der Praxis werden Primärenergieverbräuche aus den Endenergieverbräuchen und sogenannten Primärenergiefaktoren abgeleitet. Für
Bedeutung und Anwendungen: Primärenergieverbräuche sind zentrale Kennzahlen in nationalen Energieberichten und EU-Statistiken (Eurostat). Sie dienen zur
Trends: Veränderungen im Energieträger-Mix, Effizienzsteigerungen und der Ausbau erneuerbarer Energien beeinflussen Primärenergieverbräuche maßgeblich. Strukturwandel kann den