Porstukturen
Porstukturen bezeichnet die Geometrie, Verteilung und Vernetzung der Poren in einem festen Material. Sie umfasst Porenvolumen, Porengröße, -form und -verteilung sowie die Oberflächenfläche, die den Poren zugeordnet ist. Poren werden grob in Mikroporen (<2 nm), Mesoporen (2–50 nm) und Makroporen (>50 nm) eingeteilt, wobei Mischstrukturen häufig auftreten. Die Porstruktur beeinflusst, wie Teilchen, Flüssigkeiten oder Gase durch das Material diffundieren und wie viel Speicherkapazität oder Reaktivität vorhanden ist.
Sie spielt eine zentrale Rolle in Geologie, Keramik, Katalyse, Membrantechnik und Energiespeicherung. Unterschiede in Porengröße, Form
Die Porosität, die spezifische Oberfläche und die Porengrößenverteilung lassen sich mit Methoden wie BET-Gasadsorption, Quecksilberintrusionsporosimetrie, kleinwinkeliger
Poren entstehen durch Herstellung, Verarbeitung oder natürliche Prozesse: Templating mit partikulären oder organischen Vorlagen, Phasenabscheidung, Schäumen,
Porstukturen entscheiden wesentlich über Filtration, Speicherkapazität, Katalyseffizienz und Energie- bzw. Umweltanwendungen.