Polymersysteme
Polymersysteme bezeichnen in der Werkstoffkunde Gesamtkonzepte, in denen Polymere zusammen mit Additiven, Lösungsmitteln, Füllstoffen und ggf. anderen Makromolekülen eine funktionsfähige Einheit bilden. Sie dienen der Erzeugung spezifischer mechanischer, thermischer und chemischer Eigenschaften in Anwendungen wie Beschichtungen, Klebstoffe, Kunststoffe oder Biomedizin.
Zu den Hauptkategorien gehören thermoplastische Systeme (schmelzbar und formbar), duroplastische Systeme (netzzugebundene, nicht schmelzbare Strukturen) sowie
Die Mikrostruktur beeinflusst Eigenschaften wie Zugfestigkeit, Modulus, Schlagzähigkeit, Temperaturbeständigkeit und Diffusionsverhalten. Wichtige Kenngrößen sind Glasübergangstemperatur Tg,
Verarbeitungstechniken umfassen Schmelzextrusion, Spritzgießen, Beschichtungsverfahren oder Aushärtung von Harzen; der Vernetzungsgrad, das Masseverhältnis der Bestandteile und
Nachhaltigkeit betrifft Recycling und Rezyklierbarkeit thermoplastischer Systeme sowie Herausforderungen bei duroplastischen Netzwerken. Biobasierte und abbaubare Polymersysteme