P2PAnwendungen
P2P-Anwendungen sind Softwareprodukte, die den direkten Austausch von Daten oder Diensten zwischen gleichberechtigten Computern (Peers) ermöglichen, ohne dass eine zentrale Infrastruktur die gesamte Kommunikation steuert. Entscheidungen, Lastverteilung und Datenreplikation erfolgen dezentral, wodurch einzelne Knoten ausgetauscht oder ergänzt werden können.
Kernmerkmale sind ein dezentralisiertes Overlay-Netzwerk, der Einsatz von verteilten Indizes wie DHTs, NAT-Traversal-Techniken und Protokolle, die
Typische Einsatzszenarien umfassen Dateifreigabe und verteilte Speicherung (beispielsweise BitTorrent, IPFS), dezentrale Kommunikationsdienste, verteiltes Rechnen oder Streaming
Vorteile ergeben sich aus der höheren Fehlertoleranz und Skalierbarkeit, einer effizienteren Nutzung vorhandener Ressourcen sowie einer
Herausforderungen umfassen Sicherheits- und Privacy-Risiken, Schwierigkeiten bei der Verifikation von Inhalten, komplexe Trust-Modelle, NAT/Firewall-Hürden, Qualitätssicherung sowie
Historisch reichen die Wurzeln der P2P-Technologie in die späten 1990er Jahre; seither haben sich vielfältige Protokolle