Nussschalen
Die Nussschalen sind die harten äußeren Schalen der essbaren Kerne von Nüssen wie Haselnüssen, Walnüssen und Mandeln. Als Nebenprodukt der Nussverarbeitung fallen sie in großen Mengen an und werden häufig als Reststoff betrachtet. Chemisch bestehen Nussschalen überwiegend aus Lignocellulose, bestehend aus Zellulose, Hemicellulose und Lignin; ihr Gehalt variiert je nach Nusssorte und Reifegrad. Die Schalen sind hart, gasdurchlässig und schwer entflammbar, besitzen jedoch eine geringe Nährstoffverfügbarkeit für direkte menschliche Ernährung.
Als Rohstoff kommen Nussschalen vor allem aus der Verarbeitung von Walnüssen, Haselnüssen und Mandeln. Weltweit fallen
Verwertung: In der Praxis dienen Nussschalen als Biomasse zur Wärme- und Energieerzeugung – z. B. als Brennstoffpellets
Umweltaspekte: Die Verwertung von Nussschalen trägt zur Kreislaufwirtschaft bei, reduziert Abfall und spart fossile Ressourcen. Nachteile
Ausblick: In vielen Regionen bestimmen Verfügbarkeit und Preis die Nutzung. Forschung und Industrie testen weitere Anwendungen,