Nassprüfungen
Nassprüfungen sind eine Gruppe von Prüfvorgängen, bei denen Materialien oder Bauteile unter feuchten oder nassen Bedingungen getestet werden, um ihr Verhalten gegenüber Feuchtigkeit, Wasser oder anderen Flüssigkeiten zu bewerten. Ziel ist es, Eigenschaften wie Feuchteaufnahme, Wasserdurchlässigkeit, Quellverhalten, Löslichkeitsveränderungen, chemische Beständigkeit, Haftung von Beschichtungen und hygienische Eignung zu bestimmen. Die Ergebnisse dienen der Qualitätskontrolle, der Lebensdauerabschätzung und der Einhaltung von Normen.
Typische Prüfverfahren umfassen Immersionsprüfungen, bei denen Proben zeitlich in Wasser oder Lösungseinheiten eingetaucht werden; Kapillaraufstiegsprüfungen bei
Anwendungsbereiche finden sich in der Bau- und Werkstoffprüfung (z. B. Mauerwerk, Beton, Oberflächenbeschichtungen), in der Textil-
Vorteile der Nassprüfungen liegen in der realitätsnahen Bewertung von Feuchtigkeitsbelastungen; Einschränkungen ergeben sich aus der Modellhaftigkeit