Muskelvibration
Muskelvibration bezeichnet die Anwendung mechanischer Schwingungen auf Muskelgewebe oder Muskelgruppen, meist mit Handgeräten (lokale Muskelvibration) oder über eine schwingende Plattform (Ganzkörpervibration, WBV). Lokale Vibrationsapplikationen verwenden oft Frequenzen im Bereich von ca. 20 bis 100 Hz und geringen Amplituden; WBV-Geräte arbeiten typischerweise mit niedrigeren Frequenzen (etwa 15–50 Hz) und größeren Amplituden, abhängig von Geräteeinstellungen. Die Methode wird in der Sport- und Rehabilitationsmedizin eingesetzt, um Muskelkraft, Koordination, Beweglichkeit sowie Gleichgewicht zu beeinflussen.
Die mechanische Stimulation reizt Muskelspindeln und propriozeptive Sensoren und kann eine tonische Vibrationsreflexantwort (TVR) auslösen, die
Muskelvibration wird in der Rehabilitation nach Verletzungen oder neurologischen Erkrankungen, im Leistungstraining von Sportlern, und zur
Nebenwirkungen sind meist mild (Müdigkeit, leichte Muskelbeschwerden, gelegentlich Schwindel). Bestimmte Gruppen sollten Vibrationen vermeiden oder nur