MikrofluidikLösungen
MikrofluidikLösungen bezeichnet in der Fachsprache Systeme und Geräte, die Fluide im Mikro- bis Nanoliterbereich präzise steuern und analysieren. Typische Elemente sind Mikrokanäle, Reservoirs, integrierte Pumpen, Ventile sowie Sensoren. Durch die hohe Oberflächen-zu-Volumen-Beziehung und den überwiegend laminar fließenden Zustand ermöglichen sie effizientes Mischen, Reagieren, Trennen und Detektieren mit sehr geringen Probemengen. Anwendungen reichen von diagnostischen Chips bis zu chemischen Syntheseplattformen und Umweltüberwachungsinstrumenten.
Technisch beruhen MikrofluidikLösungen auf unterschiedlichen Ansätzen: kontinuierlicher Fluss in Mikrokanälen, Tropfen-basierte Droplet-Mikrofluidik und digitale Mikrofluidik (Elektrowetting).
Anwendungen finden sich in der klinischen Diagnostik, Point-of-Care-Tests, Lebenswissenschaften, Umwelt- und Lebensmittelüberwachung, chemischer Synthese und Arzneimittelentwicklung.
Herausforderungen umfassen Standardisierung, Reproduzierbarkeit, Materialkompatibilität, Fouling, Detektionsempfindlichkeit sowie die Skalierung von Prototypen in die Serienproduktion. Benutzerschnittstellen,
Zukünftig zeichnen sich MikrofluidikLösungen durch stärker integrierte Sensorik, vernetzte Diagnostik, Automatisierung sowie enge Verzahnung mit Datenanalyse