Messkonfiguration
Messkonfiguration bezeichnet die Gesamtheit der Einstellungen, Anordnungen und Verbindungen, die für eine Messung erforderlich sind. Sie umfasst die Wahl der Sensoren, deren Platzierung, die Messgröße, das Messprinzip, die Signalaufbereitung, die Datenaufnahme und die Datenverarbeitung. Ziel ist es, präzise, reproduzierbare und rückverfolgbare Messwerte zu erhalten und die Messunsicherheit transparent zu machen.
Zu den zentralen Elementen gehören: Sensor-/Transducer-Auswahl, Anordnung und Kalibrierung; Messgröße, Messbereich, Auflösung, Genauigkeit; Signaleinspeisung und Signalaufbereitung
Der Planungs- und Dokumentationsprozess umfasst die Festlegung von Anforderungen, Erstellung eines Messplans, Diagramme der Verdrahtung, Schemata,
Wesentliche Fehlerquellen und Gegenmaßnahmen: Störsignale, Temperaturdrift, Langzeitstabilität, Erdung, Schäldung, Impedanzanpassung; Einsatz von Abschirmung, differentiellen Messungen, kalibrierten
Anwendungsbereiche umfassen Labor- und Prüftechnik, industrielle Prozessüberwachung, Umwelt- und Gebäudetechnik sowie metrologische Messungen. Anforderungen an Messkonfigurationen