Meldebestände
Meldebestände bezeichnet im Bestandsmanagement eine Schwelle des Lagerbestands, bei deren Erreichen eine Meldung ausgelöst wird. In der Praxis dient der Meldebestand meist der rechtzeitigen Beschaffung: Er kann den Auslöser für eine interne Bestellung, eine Meldung an den Lieferanten oder eine Produktions- bzw. Lieferkettenbenachrichtigung darstellen, um Stockouts zu vermeiden.
Berechnung und Komponenten: Üblich wird der Meldebestand aus dem zu erwartenden Verbrauch während der Beschaffungs- bzw.
Verwendung: In ERP- und SCM-Systemen überwacht der Bestand die Meldebestände und erzeugt automatische Bestellvorschläge oder Meldeaufträge,
Abgrenzung: Der Sicherheitsbestand ist Bestandteil des Meldebestands und dient der Pufferung gegen Unsicherheiten. Der Mindestbestand bzw.
Beispiel: Bei einem Artikel mit einem durchschnittlichen Monatsverbrauch von 400 Einheiten, einer Lieferzeit von 1,5 Wochen