Meeresspiegels
Der Meeresspiegel bezeichnet die mittlere Höhe der Meeresoberfläche im globalen Maßstab. Er wird aus Satellitenaltimetrie gemessen und durch lokale Tidegaugen ergänzt, die relative Veränderungen des Küstenniveaus erfassen. Seit der Industriellen Revolution steigt der globale Meeresspiegel aufgrund klimatischer Veränderungen; natürliche Schwankungen wie El Niño/La Niña beeinflussen kurzfristig die Messwerte.
Die Hauptursachen sind die thermische Expansion des Meerwassers bei Erwärmung und der Zu- bzw. Abfluss an Wassermassen
Die globale mittlere Meeresspiegelerhöhung beträgt in den letzten Jahrzehnten einige Millimeter pro Jahr. Zukünftige Projektionen zeigen
Auswirkungen treten vor allem an Küsten auf: häufiger Hochwasser, stärkere Erosion, Rückstau von Küstenseen, Salzwasserintrusion in