Maschinenmodells
Maschinenmodell bezeichnet eine vereinfachte Darstellung einer realen Maschine, die dazu dient, ihr Verhalten, ihre Leistung oder ihre Interaktion mit anderen Systemen zu analysieren, zu simulieren und zu optimieren. Modelle ermöglichen es, Entwürfe zu prüfen, Steuerungsstrategien zu entwerfen und Wartungsprozesse zu planen, ohne teure oder risikoreiche Experimente am echten System durchführen zu müssen. Im Plural heißt der Begriff Maschinenmodelle; der Genitiv Singular lautet des Maschinenmodells.
Modelle lassen sich grob in physische Modelle, mathematische Modelle und rechnergestützte Modelle unterteilen. Physische Modelle verwenden
Der Aufbau umfasst Zustandsgrößen, Parameter, Eingänge und Ausgänge; die Wirkbeziehungen werden durch Gleichungen oder Datenstrukturen festgelegt.
Anwendungen finden sich in der Produktentwicklung, Prozessoptimierung, Regelungstechnik, vorausschauender Wartung und Betriebs- sowie Sicherheitsanalysen. Typische Einsatzfelder
Historisch stammen Maschinenmodelle aus der klassischen Mechanik, der Systemtheorie und der Simulation. Mit wachsender Rechenleistung, Sensorik
Siehe auch: Digitaler Zwilling, Simulation, Systemtheorie, Regelungstechnik.
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