Liquiditätsvorschriften
Liquiditätsvorschriften sind Regeln und Richtlinien, die von Finanzaufsichtsbehörden wie Zentralbanken und Bankenaufsichtsbehörden festgelegt werden, um die finanzielle Stabilität von Finanzinstituten, insbesondere Banken, zu gewährleisten. Sie zielen darauf ab, sicherzustellen, dass Banken über ausreichend liquide Mittel verfügen, um ihren kurzfristigen finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können, selbst unter ungünstigen Marktbedingungen. Dies schützt Einleger und das breitere Finanzsystem vor plötzlichen Schocks und Bankenzusammenbrüchen.
Die wichtigsten Liquiditätsvorschriften umfassen Kennzahlen wie die Liquiditätsdeckungsquote (LCR) und die Netto-Finanzierungsquote (NSFR). Die LCR verlangt
Die Einhaltung dieser Vorschriften kann für Banken eine Herausforderung darstellen, da sie die Verwaltung von Vermögenswerten