Küstenhochwässern
Küstenhochwässern bezeichnen schwere Hochwasserereignisse an Küstengebieten, die durch eine Kombination aus hohen Gezeiten, Sturmhochwassern und niedrigem Luftdruck verursacht werden. Typischerweise entstehen sie, wenn Wind und Welle Wasser gegen das Küstenufer drücken und sich dadurch zusätzlich Wasser aufstaut. Der Effekt wird durch lokale Geografie, Deich- und Küstenschutzstrukturen sowie durch die Jahreszeit beeinflusst. Der Anstieg des mittleren Meeresspiegels infolge des Klimawandels erhöht die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß solcher Ereignisse.
Ursachen und Mechanismen umfassen Sturmfluten, bei denen Sturmtiefs aus nordwestlicher Richtung Wasser an die Küste drücken,
Messung und Forecast erfolgen mit Gezeitengauges, Wasserständen, Satellitenmessungen und numerischen Modellen, die Vorhersagen über Wasserstände, Fließrichtungen
Auswirkungen betreffen Infrastruktur, Wohngebäude, Deiche, Verkehrsinfrastruktur und Umwelt. Überschwemmungen können auch Salz- und Süßwasser in aquatische
Historische Beispiele umfassen die North Sea Flood von 1953, die schwere Überschwemmungen in den Niederlanden, dem