Kühlmittelchemie
Kühlmittelchemie beschreibt die Chemie von Kühlmitteln und deren Verhalten in thermischen Kreisläufen. Ziel ist es, eine sichere und effiziente Wärmeübertragung zu gewährleisten, Korrosion und Ablagerungen zu verhindern sowie die Lebensdauer von Systemen zu verlängern. Anwendungsgebiete finden sich in Fahrzeugen, industriellen Prozesskühlungen, Rechenzentren und Kraftwerken.
Kühlmittel bestehen typischerweise aus Wasser gemischt mit Frostschutzmitteln wie Ethylenglycol oder Propylenglycol und werden durch Additivpakete
Korrosion und Werkstoffverträglichkeit: Die richtige Zusammensetzung der Inhibitoren schützt unterschiedliche Metalle wie Stahl, Gusseisen, Kupfer und
Ablagerungen und Stabilität: Gegen Ausfällungen von Kalk, Silikaten oder Abbauprodukten helfen Zusatzstoffe, die Kristallisation zu verhindern
Mikrobiologie und Hygiene: In offenen oder teiloffenen Kreisläufen kann Biofilmbildung auftreten. Biocide-Behandlung, sorgfältige pH-Kontrolle und gelegentliche
Überwachung und Wartung: Typische Messgrößen umfassen pH-Wert, Leitfähigkeit, Glykolgehalt sowie Korrosionsprüfungen. Probenentnahme und analytische Untersuchungen bestimmen
Sicherheit und Umwelt: Glykolhaltige Kühlmittel sind giftig und müssen gemäß Vorschriften entsorgt werden. Notfallmaßnahmen, Kennzeichnung und