Kunststoffaufbereitung
Kunststoffaufbereitung bezeichnet die Verarbeitung gesammelter Kunststoffabfälle zu wiederverwendbaren Rohstoffen. Ziel ist die Herstellung von Regranulaten oder anderem Sekundärmaterial, das in der Kunststoffproduktion erneut eingesetzt werden kann. Hauptquellen sind Post-Consumer- und Post-Industrial-Abfälle.
Typische Prozessschritte sind Sortierung, Reinigung, Zerkleinerung, Trennung, Trocknung und Pelletierung. Die Sortierung trennt Polymere nach Typ,
Nach der Sortierung erfolgt die Zerkleinerung zu Flakes oder Granulat, gefolgt von Reinigung, Entfettung und Entfernung
Trennverfahren nutzen Dichteunterschiede (Wasser), Luftseparatoren, Magnet- und Elektromagnet-Trennung, um Materialien zu separieren und Fremdkörper zu entfernen.
Die Regranulierung bildet den Abschluss: Schmelzen, Extrudieren, Abkühlen und Pelletieren zu formstabilen Granulaten. Die Qualität hängt
Zwischen mechanischer und chemischer Aufbereitung besteht ein Unterschied. Mechanische Aufbereitung nutzt physikalische Prozesse; chemische Verfahren setzen
Herausforderungen sind Kontamination, Farbmischungen, Additivspuren sowie wirtschaftliche Faktoren wie Energiebedarf und Marktnachfrage. Regulierte Standards und Qualitätskontrollen