Kreuzungsverfahren
Kreuzungsverfahren bezeichnet in der Züchtungslehre das absichtliche Kreuzen zweier genetisch unterschiedlicher Individuen, um Nachkommen mit Merkmalskombinationen zu erzeugen. Ziel ist es, wünschenswerte Eigenschaften wie Ertrag, Qualität, Widerstandsfähigkeit oder Anpassungsfähigkeit zu bündeln. Das Verfahren kommt in der Pflanzen- und der Tierzucht sowie in der Genetikforschung zum Einsatz.
Es gibt kontrollierte Kreuzungen und offene Bestäubung. Bei kontrollierten Kreuzungen wird die Selbstbestäubung verhindert und die
Der praktische Ablauf umfasst die Auswahl geeigneter Elterntiere oder -pflanzen, die Durchführung der Kreuzung, die Kennzeichnung
Zu den Vorteilen des Kreuzungsverfahrens gehören schneller genetischer Fortschritt, die Erzeugung von Hybriden mit Heterozygotie und
Anwendungsgebiete liegen in Kulturpflanzen wie Getreide, Gemüse und Obst sowie in der Tierzucht bei Rassen und