Kontrollrauschen
Kontrollrauschen bezeichnet in der Regelungstechnik die zufälligen Störungen, die den dem Regler und dem Stellglied zugeführten Stellwert verfälschen. Es entsteht durch Ungenauigkeiten in der Signalverarbeitung, Quantisierung, Digitaleitung, Verzögerungen, nichtlineare Stellglieder oder Umgebungsrauschen im Aktuator. Es ist zu unterscheiden von Prozessrauschen (Störungen im zu regulierenden Prozess) und Messrauschen (Rauschen in der Sensorik).
Modelle des Kontrollrauschens verwenden typischerweise eine additive Störung im Stellwert. In kontinuierlicher Zeit lässt sich der
Auswirkungen des Kontrollrauschens umfassen Verschlechterung der Regelungsleistung, vermehrte Pegelabweichungen, mögliche Oszillationen und eine reduzierte Abschätzung der
Vermeidung und Abmilderung beinhalten Maßnahmen wie verbesserte Aktuatoren und Signalaufbereitung, Rauschdämpfung, Anti-Windup-Strategien, Ratenbegrenzung und Quantisierungsbewusstsein. In
Siehe auch: Regelungstechnik, Stochastische Prozesse, Kalman-Filter, H∞-Regelung, Quantisierung.