Intensivstationen
Intensivstationen sind spezialisierte Abteilungen in Krankenhäusern, die der Beobachtung, Stabilisierung und Lebensunterstützung von Patientinnen und Patienten mit akut lebensbedrohlichen Erkrankungen oder schweren Verletzungen dienen. Sie ermöglichen kontinuierliche Überwachung der Vitalfunktionen, komplexe Beatmungs- und Kreislaufunterstützung sowie engmaschige medizinische Therapien, um Organfunktionsstörungen zu kontrollieren und eine weitere Behandlung zu ermöglichen.
Zu den typischen Patienten gehören schwere Ateminsuffizienzen, Schockzustände, Sepsis, Mehrorganversagen, schwere postoperativen Zustände oder schwere Verletzungen.
Die Ausstattung umfasst invasive Monitoring-Systeme (zum Beispiel arterielle Blutdrucküberwachung und zentrale Venenkanülen), mechanische Beatmung, nichtinvasive Beatmung,
Der Betrieb erfolgt durch ein interdisziplinäres Team aus Intensivmedizinerinnen und -medizinern, Anästhesistinnen und -anästhesisten, speziell geschulten
Historisch entwickelten sich Intensivstationen ab den 1950er Jahren; Pionierarbeit wird oft Bjørn Ibsen zugeschrieben. Ethikbetonte Praxis