Identitätsbindung
Identitätsbindung, auch als Identitätsverankerung oder Identitätsintegration bezeichnet, beschreibt den psychologischen Prozess, bei dem eine Person ihre verschiedenen Identitätsaspekte – wie soziale Rollen, Werte, Überzeugungen und persönliche Merkmale – zu einem kohärenten und stabilen Selbstbild zusammenführt. Dieser Begriff stammt aus der Sozialpsychologie und der Identitätstheorie, insbesondere aus den Arbeiten von Erik H. Erikson und späteren Forschungen zur Selbstkonzeptentwicklung.
Identitätsbindung entsteht durch die Integration von Erfahrungen, die eine Person im Laufe ihres Lebens sammelt, etwa
Faktoren wie Selbstreflexion, soziale Bestätigung und die Fähigkeit, Konflikte zwischen verschiedenen Identitätsanteilen zu lösen, tragen zur
In der Therapie und Beratung wird Identitätsbindung oft als Zielsetzung betrachtet, etwa in der kognitiven Verhaltenstherapie