Hämarthrose
Hämarthrose bezeichnet das Einbluten von Blut in die Gelenkhöhle. Sie tritt meist nach einer Verletzung auf, kann aber auch spontan bei Koagulopathien oder bei antikoagulierender Behandlung vorkommen. Am häufigsten betroffen ist das Kniegelenk; seltener sind Sprunggelenk, Ellbogen oder Schulter.
Klinisch zeigen sich plötzliche, meist schmerzhafte Schwellung des Gelenks und eingeschränkte Beweglichkeit. Die Haut kann warm
Diagnostik: Verdacht entsteht aus Anamnese und klinischer Untersuchung. Ultraschall bestätigt einen Gelenkerguss; Röntgen dient dem Ausschluss
Behandlung: Akut wird oft empfohlen: Ruhe, Eis, Kompression, Hochlagerung. Größere Blutansammlungen lassen sich durch einfache Gelenkaspiration
Prognose und Komplikationen: Akute Hämarthrose heilt meist innerhalb weniger Tage bis Wochen ab. Wiederholte Blutungen erhöhen
Prävention: Behandlung der Grunderkrankung (z. B. Prophylaxe bei Hämophilie), sorgfältige Medikamentenwahl und Schutzmaßnahmen bei Aktivitäten.