Hornhauthämatom
Hornhauthämatom bezeichnet eine Ansammlung von Blut im Hornhautgewebe des Auges. Die Hornhaut ist normalerweise avaskulär, erhält aber Blut aus benachbarten Gefäßen am Limbus. Ein Hornhauthämatom entsteht daher meist nach Verletzungen oder medizinischen Eingriffen, seltener durch Gerinnungsstörungen oder andere Erkrankungen. Die Blutung führt zu einer farblich auffälligen Verfärbung und kann die Transparenz der Hornhaut beeinträchtigen.
Ursachen sind in der Regel traumatische Verletzungen des Auges, darunter stumpfe Augenverletzungen, Schnitt- oder Penetrationsverletzungen oder
Zu den Symptomen zählen plötzliche visuelle Verschlechterung, Lichtempfindlichkeit, Fremdkörpergefühl, Rötung und gelegentlich Schmerzen. Die Diagnose erfolgt
Die Behandlung richtet sich nach Größe, Lage und Ursache des Hämatoms. Kleine, nicht zentrale Hämatome heilen