Heterooligomerische
Heterooligomerische Strukturen sind Proteinkomplexe, die aus mehreren Untereinheiten bestehen, deren Typen unterschiedlich sind. Im Gegensatz zu Homooligomeren, bei denen alle Untereinheiten identisch sind, ermöglichen heterooligomerische Anordnungen eine größere Vielfalt an Funktionen, Regulation und Substratspezifität durch verschiedene Subunit-Typen.
Sie entstehen durch koordinierte Genexpression, Faltungs- und Assemblierungsprozesse sowie Chaperone, die die richtige Zusammenstellung sicherstellen. Die
Bekannte Beispiele sind Hämoglobin, ein Tetrameter aus zwei Alpha- und zwei Beta-Untereinheiten, sowie der nikotinische Acetylcholinrezeptor,
Die Assembly beeinflusst Funktion, Substratspezifität, Allosteregelung und Lokalisierung. Fehlassemblierung oder Mutationen einzelner Subunits kann zu Funktionsverlusten
Die Erforschung heterooligomerischer Strukturen trägt zum Verständnis biologischer Vielseitigkeit bei und hat Relevanz für die Medikamentenentwicklung,