Hepatoblastom
Hepatoblastom ist der häufigste bösartige Lebertumor im Kindesalter und wird typischerweise vor dem dritten Lebensjahr diagnostiziert. Selten tritt er bei älteren Kindern oder Erwachsenen auf. Die Erkrankung ist meist sporadisch, weist aber Assoziationen mit genetischen Syndromen auf, insbesondere dem Beckwith-Wiedemann-Syndrom und der familiären Adenomatösen Polyposis (APC-Gen). Die Tumorzellen stammen aus unreifen Leberzellen, und der Tumor kann erhöhte Werte des Alpha-Fetoproteins (AFP) im Blut verursachen.
Typische Beschwerden sind eine rasch wachsende Bauchmasse, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und gelegentlich Fieber. Die Erstuntersuchung erfolgt meist
Die Behandlung erfolgt im Mehrphasenansatz: eine neoadjuvante, platinbasierte Chemotherapie dient dazu, den Tumor zu verkleinern und
Die Prognose hängt stark vom Ausmaß der Erkrankung ab. Lokalisierte Tumoren weisen in der Regel gute Heilungschancen