Haushaltsstabilität
Haushaltsstabilität bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre die Fähigkeit privater Haushalte, über längere Zeiträume hinweg ein annähernd stabiles Lebensniveau zu sichern, auch wenn Einkommen schwankt oder unerwartete Ausgaben auftreten. Sie umfasst die Stabilität von Einnahmen und Ausgaben, die Tragfähigkeit von Schulden sowie die ausreichende Verfügbarkeit liquider Mittel und Vermögenspuffer.
Zu den zentralen Dimensionen gehören: die Einkommensstabilität (Löhne, Transfers), die Konsumglättung, die Verschuldungsgestaltung, die Liquidität (Verfügbarkeit
Determinanten und Rahmenbedingungen umfassen der Arbeitsmarkt, Lohnentwicklung, Arbeitslosigkeitsrisiko, soziale Sicherungssysteme, Steuern und Transfers, Zugang zu Krediten,
Politische Relevanz ergibt sich aus der Rolle privater Haushalte für die Gesamtwirtschaft. Politiken zur Unterstützung der
Messung und Forschung beruhen oft auf Haushaltsbudget- oder Mikrodaten. Indikatoren liefern Rückschlüsse auf Verwundbarkeit gegen Schocks,
Begrenzungen bestehen in der Heterogenität der Haushalte, zeitlichen Phasenunterschieden und Messfehlern. Die Debatte betont, wie unterschiedliche