Gründertiere
Gründertiere bezeichnet in der Tierzucht Tiere, die als Ausgangspunkt eines Zuchtprogramms dienen. Sie tragen gezielt gewünschte genetische Merkmale in eine neue oder erweiterte Population und legen die Grundlage für deren Erbgang. Gründertiere können Stiere oder Kühe, Böcke oder Zuchttiere anderer Arten sein, je nach Fokus des Programms. Ihre Auswahl erfolgt auf Basis von Zuchtwerten, Leistungsdaten, phänotypischen Merkmalen, Gesundheitsstatus, Verwandtschaftsgrad und der Fähigkeit, genetische Diversität zu bewahren.
In der Praxis werden mehrere Gründertiere gewählt, um ausreichend Variation im Genpool sicherzustellen. Durch ihre Nachkommen
Wesentliche Zielgrößen sind Produktivität, Zuchtwert, Robustheit, Fruchtbarkeit und Lebensdauer. Weitere Kriterien betreffen die Anpassungsfähigkeit an Umweltbedingungen,
Herausforderungen bestehen in der Vermeidung von Inzucht und dem Verlust genetischer Vielfalt, sowie in ethischen Aspekten
Gründertiere spielen eine zentrale Rolle in der Zucht von Nutz- und Zuchttieren, einschließlich Rind, Schwein, Geflügel