Geruchsschwelle
Die Geruchsschwelle bezeichnet die minimale Konzentration eines Geruchsstoffs, die von einer Person noch wahrgenommen wird. Sie ist ein maßgebliches Maß für die Empfindlichkeit des Geruchssinns gegenüber dem jeweiligen Odoranten und wird in der Regel als Detektionsschwelle angegeben.
Messmethoden: Die Ermittlung erfolgt typischerweise mit psychophysischen Verfahren wie der auf- oder absteigenden Grenzwertbestimmung oder einer
Relation zu Erkennungsgrenze: Die Detektionsschwelle beschreibt das bloße Wahrnehmen, während die Erkennungs- oder Identifikationsschwelle darüber liegt;
Einflussfaktoren: Alter hat einen bedeutenden Einfluss: Die Empfindlichkeit nimmt mit dem Alter ab. Geschlecht, Rauchen, Nasenatmung,
Anwendungen: Die Messung der Geruchsschwelle dient in der klinischen Praxis der Beurteilung der olfaktorischen Funktion, in