Geodatenintegration
Geodatenintegration bezeichnet den Prozess des Zusammenführens räumlicher Daten aus unterschiedlichen Quellen, Formaten, Fachdomänen und IT-Systemen, um eine konsistente, interoperable Sicht auf räumliche Gegebenheiten zu ermöglichen. Ziel ist es, räumliche Phänomene übergreifend zu analysieren, zu visualisieren und Entscheidungsprozesse zu unterstützen.
Kernbereiche sind Datenformate und Modelle (Shapefile, GeoJSON, GML, GeoPackage), Referenzsysteme und Koordinatentransformationen, Geometrie- und Attributharmonisierung sowie
Standards und Infrastruktur spielen eine zentrale Rolle. Offene Standards der OGC (WMS, WFS, WCS, GML) ermöglichen
Architekturseitig basieren Geodatenintegrationen oft auf GIS-Plattformen, Data Lakes oder Data Warehouses mit Middleware und service-orientierten Architekturen,
Anwendungsfelder reichen von Stadtplanung, Umwelt- und Katastrophenmanagement bis hin zu Verkehr, Ressourcenmanagement und Forschung. In Deutschland