Erhaltungsmaßnahmen
Erhaltungsmaßnahmen sind planmäßige Tätigkeiten zur Bewahrung von Kulturgut, Gebäuden, Denkmälern, technischen Anlagen und Archivgut vor Verfall, Zerstörung oder Funktionsverlust. Sie umfassen preventive Maßnahmen zur Verhütung von Schäden ebenso wie rehabilitative oder stabilisierende Schritte, die eine weitere Substanzschädigung verhindern. Ziel ist die langfristige Sicherung der Substanz, Funktion und des Wertes des Objekts unter Berücksichtigung historischer Bedeutung, Materialeigenschaften und Nutzungsanforderungen.
Typische Anwendungsfelder umfassen Denkmäler, Museen, Bibliotheken, Archive, archäologische Stätten sowie industrielle Denkmäler und technische Einrichtungen. Zu
Ablauf und Prinzipien: Die Planung beginnt mit Bestandsaufnahme, Gefährdungsanalyse und Priorisierung. Anschließend werden geeignete Maßnahmen ausgewählt,
Abgrenzung: Erhaltungsmaßnahmen unterscheiden sich von Restaurierung oder Rekonstruktion, da sie primär der Werterhaltung und Funktionssicherung dienen