Entwicklungsökonomik
Entwicklungsökonomik ist ein Zweig der Volkswirtschaftslehre, der sich mit wirtschaftlicher Entwicklung in Ländern mit geringem oder mittlerem Einkommen befasst. Sie untersucht langfristiges Wachstum, Armutsreduktion, Bildung, Gesundheit, Institutionen und politische Rahmenbedingungen, die wirtschaftliche Entwicklung beeinflussen. Typische Fragestellungen betreffen Ursachen von Ungleichheit, Strukturwandel, demografische Veränderungen und die Rolle von Außenhandel, Investitionen und Technologie.
Zentrale Konzepte der Entwicklungsökonomik umfassen Humankapital, institutionelle Ökonomie, politische Ökonomie und makroökonomische Stabilität. Institutionen wie Eigentumsrechte,
Methodisch nutzt die Entwicklungsökonomik sowohl ökonometrische Analysen über Ländervergleichungen als auch Feldexperimente und RCTs, um kausale
Politiken zielen oft auf Armutsbekämpfung, Bildung, Gesundheit, Infrastruktur, Handel und Institutionen ab. Dazu gehören fiskalische Stabilität,