Beschreibungsmaßstab
Beschreibungsmaßstab bezeichnet im Karten- und Geoinformationswesen den Maßstab, unter dem der Informationsgehalt eines räumlichen Objekts beschrieben wird. Er beschreibt, welche Merkmale und wie detailliert diese Merkmale in den Attributen eines Datensatzes erfasst sind und hat damit primär eine inhaltliche, nicht eine geometrische Bedeutung. Er steht im Gegensatz zum Darstellungsmaßstab, der festlegt, wie Objekte auf einer Karte sichtbar gemacht werden.
Ein Beschreibungsmaßstab legt fest, welche Attribute bei der Beschreibung eines Objekts verpflichtend sind, welche optional und
Die Festlegung erfolgt typischerweise im Rahmen von Datenmodellen, Projektvorgaben oder Metadatenstandards. Sie dient der Konsistenz, Vergleichbarkeit
Beispiele: Bei einem kommunalen Liegenschaftskataster könnte der grobe Beschreibungsmaßstab nur Geometrie und Parzellenkennung umfassen, während beim
Der Begriff ist in deutschsprachigen Geoinformationsstandards und Fachliteratur verbreitet und wird in Metadaten, Datenverträgen oder Schemata