Artennamen
Artennamen sind die wissenschaftlichen Bezeichnungen von Arten in der biologischen Systematik. Sie ermöglichen eine eindeutige, weltweit verständliche Identifikation einer Art, unabhängig von regionalen Verniedlichungen oder Dialekten. Üblicherweise besteht ein Artenname aus zwei Teilen: dem Generisnamen (Gattungsname) und dem Epitheton (Artbezeichnung). Zusammen bilden sie den binomialen Namen, zum Beispiel Homo sapiens. Der Generisname wird großgeschrieben, das Epitheton klein; der gesamte Name wird in wissenschaftlichen Texten kursiv gesetzt. Der Autor der Namensgebung und das Veröffentlichungsdatum (z. B. Linnaeus, 1758) können dem Namen folgen.
Regeln und Codes: Die Regeln für Artennamen werden von unterschiedlichen Regelwerken festgelegt, je nach Organismengruppe. Für
Typen und Typifizierung: Jede beschriebene Art hat Typmaterial oder einen Typus (z. B. Holotyp). Der Typ dient
Namensbildung und Etymologie: Artennamen können auf Merkmale, geografische Fundorte, Personenbezüge oder andere Merkmale Bezug nehmen. Die
Nutzerkreise und Ressourcen: Wissenschaftliche Namen werden in globalen Datenbanken wie ZooBank (Tiere) oder IPNI (Pflanzen) erfasst,