Arbeitsmarktflexibilität
Arbeitsmarktflexibilität bezeichnet die Fähigkeit eines Arbeitsmarktes, sich rasch an wirtschaftliche Veränderungen anzupassen. Sie umfasst Organisationsformen von Arbeit (Arbeitszeitmodelle, Vertragsarten) sowie die Mobilität von Arbeitskräften innerhalb eines Landes oder Regionen. Eine höhere Flexibilität wird oft mit größerer Anpassungsfähigkeit an konjunkturelle Schwankungen assoziiert.
Zentrale Dimensionen sind: Lohn- und Preisflexibilität, also Anpassungen von Gehältern an Angebot und Nachfrage; Arbeitszeitflexibilität, etwa
Politische Rahmenbedingungen beeinflussen die Arbeitsmarktflexibilität erheblich. Instrumente umfassen Arbeitsmarktregulierungen, Kündigungsschutz, Mindestlöhne, Transferzahlungen und Steuern. Aktivierende
Regionale oder länderspezifische Erfahrungen zeigen gemischte Ergebnisse: Flexibilität kann Entlassungen in Abschwungphasen mildern und Beschäftigung stabilisieren,
Beispiele finden sich in Deutschland nach den Hartz-Reformen und im EU-Konzept der Flexicurity, das Flexibilität mit