Allgemeinrobustheit
Allgemeinrobustheit beschreibt die Fähigkeit eines Systems, seine Funktionsfähigkeit über ein breites Spektrum äußerer Störungen und innerer Variationen hinweg aufrechtzuerhalten, ohne dass umfassende Anpassungen erforderlich sind. Im Gegensatz zu einer auf ein konkretes Szenario optimierten Robustheit bezieht sich Allgemeinrobustheit auf Generalität und Transferfähigkeit von Verhalten und Leistung über verschiedene Rahmenbedingungen hinweg.
Die Robustheit lässt sich in mehrere Dimensionen gliedern: strukturelle Robustheit (Widerstandsfähigkeit gegen Ausfälle der Bauteile), parameterische
Zur Bestimmung werden Methoden wie Sensitivitätsanalysen, Unsicherheitsquantifizierung, Worst-Case-Analysen, Monte-Carlo-Simulationen oder Stresstests eingesetzt. In der Praxis finden
Designstrategien zur Förderung der Allgemeinrobustheit umfassen Modularisierung, Redundanz, Fehlertoleranz, konservatives Design, Anpassungsfähigkeit, kontinuierliche Überwachung und Validierung
Kritik bezieht sich auf mögliche Kosten durch Überrobustheit, Suboptimierung oder Vernachlässigung von Effizienz. Zudem existieren Trade-offs