verbindungsarm
Der Verbindungsarm ist ein festes Bauteil in mechanischen Gelenkmechanismen, das zwei Punkte oder Bauteile miteinander verbindet und so die Übertragung von Bewegung oder Kraft ermöglicht. Typisch handelt es sich um einen geraden oder gekrümmten Balken, der an Enden über Gelenke oder Drehpunkte mit anderen Gliedern verbunden ist. In Kinematik‑Ketten fungiert der Verbindungsarm als Glied in Vier‑- oder Mehrgelenkmechanismen und trägt zur Bestimmung von Bewegungsabläufen und Lagerkräften bei.
Begriffsherkunft: Das Wort setzt sich aus Verbindung und Arm zusammen und bezeichnet allgemein ein verbindendes Gliedmaß
Anwendungen: Verbindungsarme finden sich in Kinematiksystemen wie Viergelenkmechanismen, Roboterarmen, Maschinenwerkzeugen, Hebezeugen und Messsystemen. Sie dienen der
Ausführung und Gestaltung: Materialien umfassen Stahl, Aluminium und Verbundwerkstoffe. Herstellung erfolgt durch Zerspanen, Schmieden, Gießen oder
Beurteilung: Einsatzbedingungen, Lebensdauer, Schmierung und Toleranzen beeinflussen Auslegung und Wartung des Verbindungsarms.
Siehe auch: Kinematik, Viergelenkmechanismus, Roboterarm, Glied eines Mechanismus.