tachyarrhythmien
Tachyarrhythmien sind Herzrhythmusstörungen, bei denen die Herzfrequenz deutlich erhöht ist, meist über 100 Schläge pro Minute im Erwachsenen. Die Störungen können ihren Ursprung im Vorhof, im AV-Knoten oder im Ventrikel haben und zu verminderter Herzauswurfleistung oder Symptomen wie Palpitationen, Brustdruck, Atemnot, Schwindel oder Synkopen führen.
Sie werden grob in supraventrikuläre Tachyarrhythmien (SVT) und ventrikuläre Tachyarrhythmien unterteilt. Zu SVT zählen unter anderem
Diagnostik ist zentral durch das Elektrokardiogramm (EKG). Langzeit-EKG-Aufzeichnungen (Holter), Echokardiografie und Laboruntersuchungen unterstützen die Ursachenabklärung und
Akutmanagement richtet sich nach der Stabilität. Bei instabiler Tachykardie ist eine synchronisierte Kardioversion angezeigt. Rasche SVT
Langfristig zielen Therapien auf Rhythmus- oder Frequenzkontrolle, Antiarrhythmika bei Bedarf und Prävention von Folgeerkrankungen ab. In