Antiarrhythmika
Antiarrhythmika sind Arzneimittel, die das Auftreten, die Weiterleitung oder die Aufrechterhaltung von Herzrhythmusstörungen beeinflussen. Sie werden eingesetzt, um entweder den normalen Sinusrhythmus wiederherzustellen (Rhythmuskontrolle) oder die Herzfrequenz bei Tachykardien zu senken (Frequenzkontrolle), um Symptome zu lindern und Komplikationen zu vermeiden.
Nach dem Vaughan-Williams-System werden Antiarrhythmika in Klassen unterteilt: Klasse I Na+-Blocker (Veränderung der Depolarisation und Reizleitung;
Indikationen umfassen vor allem Vorhofflimmern, Vorhofflattern und andere supraventrikuläre Tachykardien sowie bestimmte ventrikuläre Tachykardien in ausgewählten
Eine individuelle Nutzen-Risiko-Bewertung sowie regelmäßige Kontrollen sind zentral, da die Therapien je nach Patient und Rhythmus