intergeschlechtlichen
Intergeschlechtlich beschreibt Menschen, deren biologisches Geschlecht, also Chromosomen, Gonaden, Hormonspiegel oder äußere Geschlechtsmerkmale, nicht eindeutig in die Kategorien männlich oder weiblich passen. Die deutsche Fachterminologie verwendet häufig den Ausdruck „intergeschlechtlich“, um die Vielfalt dieser körperlichen Varianten zu beschreiben.
Weltweit wird geschätzt, dass etwa 1 bis 4 % der Neugeborenen mit intergeschlechtlichen Merkmalen geboren werden. Zu
In Deutschland ist die intergeschlechtliche Identität seit 2008 durch das Intersex-Patienten-Rechtsschutzgesetz (IPRG) geschützt. Das Gesetz verpflichtet
Intergeschlechtliche Menschen erleben häufig soziale Diskriminierung, medizinische Überdiagnosen und ungewollte chirurgische Eingriffe. Die Diskurse etwa im
Studien zeigen, dass Aufklärung, pluralistische Behandlungsansätze und rechtliche Gleichstellung entscheidend sind, um Diskriminierung entgegenzuwirken und die