Zustandsübergänge
Zustandsübergänge bezeichnen den Wechsel eines Systems von einem Zustand in einen anderen. Sie treten auf, wenn die Dynamik des Systems, äußere Eingriffe oder Zufallsprozesse den Zustand verändern. Der Zustand wird meist durch einen Vektor, eine Zeichenkette oder eine andere Repräsentation im sogenannten Zustandsraum beschrieben, während Übergänge durch eine Regel, eine Matrix oder eine Wahrscheinlichkeitsverteilung festgelegt werden.
In dynamischen Systemen und der Regelungstechnik erfolgt der Übergang oft durch eine Zustandsgleichung. Im diskreten Zeitbereich
In der Automatentheorie modellieren Zustandsübergänge endliche Automaten. Der Übergang wird durch eine Relation δ beschrieben, die je
In stochastischen Prozessen, insbesondere Markovketten, erfolgen Übergänge mit bestimmten Wahrscheinlichkeiten: P(X_{t+1}=j | X_t=i) = p_{ij}. Die Übergangsmatrix P
In der Quantenmechanik bezeichnen Zustandsübergänge Übergänge zwischen Energiezuständen, ausgelöst durch Wechselwirkungen oder äußere Felder. Die Wahrscheinlichkeiten
Zustandsübergänge finden breite Anwendungen in Physik, Informatik, Chemie und Regelungstechnik und dienen der Modellierung von Dynamik,