Zellentwicklungen
Zellentwicklungen bezeichnet in der Biologie die Gesamtheit der Prozesse, durch die Zellen von einem ursprünglichen oder unspezialisierten Zustand zu spezialisierten Zelltypen und Geweben differenzieren. Dazu gehören Proliferation, Schicksalsbestimmung, Zelldifferenzierung, Reifung und die Bildung geordneter Gewebearchitekturen. Zellen durchlaufen dabei typischerweise Stufen von Identität, Spezifikation, Differenzierung und Morphogenese, wodurch komplexe Organstrukturen entstehen. Embryonale Zellentwicklung steuert frühentwicklungsrelevante Vorgänge wie Gastrulation, Musterbildung und Organogenese; in adulten Geweben dominiert die Erhaltungs- und Reparaturfähigkeit durch Stammzellen und Progenitorzellen.
Die Regulation der Zellentwicklung erfolgt durch ein Zusammenspiel genetischer Programme, epigenetischer Modifikationen und extrazellulärer Signale. Signalingwege
Forschungsmethoden umfassen die Verwendung von pluripotenten Stammzellen oder induzierten Pluripotenzstämmen (iPS), in vitro-Modellsysteme, Genomeditierung (z. B.
Zellentwicklungen haben große Bedeutung für Biologie und Medizin. Ein besseres Verständnis ermöglicht Therapiekonzepte in der regenerativen