Wirtschaftsnetzwerke
Wirtschaftsnetzwerke sind Kooperationsstrukturen, in denen wirtschaftliche Akteure wie Unternehmen, Lieferanten, Kunden, Forschungseinrichtungen und öffentliche Institutionen durch formale oder informelle Beziehungen miteinander verbunden sind. Sie dienen dem Austausch von Ressourcen, dem Fluss von Informationen und der gemeinsamen Wertschöpfung über Unternehmensgrenzen hinweg.
Zu den Ausprägungen gehören regionale Netzwerke, Branchenverbände, Liefer- und Wertschöpfungsketten, Forschungs- und Innovationsnetzwerke sowie plattformbasierte Ökosysteme.
Die Governance reicht von formellen Verträgen, gemeinsamen Projekten und Joint Ventures bis zu losen Netzwerken und
Vorteile sind Effizienzsteigerungen, Risikoteilung, verbessertes Marktzugang, Innovationsbeschleunigung durch Wissensspillovers, Skaleneffekte und stärkere Verhandlungsposition.
Herausforderungen umfassen Koordinationskosten, Ungleichheiten in Macht und Ressourcen, Abhängigkeiten, Datenschutz- und Sicherheitsrisiken, kulturelle Unterschiede sowie regulatorische
In der Wissenschaft werden Wirtschaftsnetzwerke im Rahmen der Netzwerktheorie untersucht, mit Kennzahlen wie Zentralität, Dichte und
Historisch entstanden Netzwerke aus betrieblichem Austausch und sozialem Kapital, gewinnen durch Globalisierung und Digitalisierung an Bedeutung