Wachstumsvorgängen
Wachstumsvorgänge bezeichnet man in der Biologie die Prozesse, durch die Organismen oder ihre Zellen an Größe, Masse oder Komplexität zunehmen. Sie umfassen zelluläres Wachstum, Zellteilung, Gewebe- und Organentwicklung sowie das organismische Wachstum. Auf zellulärer Ebene bedeutet Wachstum meist die Zunahme der Zellgröße durch Biosynthese von Proteinen, Nukleinsäuren und Organellen, oft gekoppelt mit der Teilung der Zelle (Mitose). Differenzierung und Morphogenese ordnen Zellen zu Gewebetypen und Strukturen.
Wachstumsprozesse variieren zwischen Organismen. Bei Pflanzen steuert das Meristemwachstum primäres und sekundäres Wachstum; Hormone wie Auxine,
Mikroorganismen zeigen typischerweise binäre Teilung; das Wachstum folgt oft Phasen: Lag-Phase, exponentielle (Logarithmus-)Phase, Stationärphase und Absterbephase,
Wachstumsmodelle beschreiben zeitliche Muster: exponentielles Wachstum, logistisches Wachstum (mit Tragfähigkeit), Gompertz-Funktion. Metriken zur Messung sind Wachstumsrate,
Regulation und Rahmenbedingungen beeinflussen Wachstum stark: Nährstoffverfügbarkeit, Umweltstress, Temperatur, Hormone und interorganische Signale. Anwendungen reichen von