Vollzählungen
Vollzählungen sind statistische Erhebungen, bei denen die gesamte Zielbevölkerung eines bestimmten geographischen Gebiets zu einem festgelegten Stichtag gezählt und in der Regel zu bestimmten Merkmalen befragt wird. Im Gegensatz zu Stichprobenerhebungen wird bei einer Vollzählung versucht, alle Personen (und oft auch Haushalte bzw. Wohnungen) zu erfassen. Ziel ist es, verlässliche Grunddaten über Größe, Altersstruktur, Haushaltsformen, Migration und Wohnverhältnisse zu gewinnen, die als Basis für Politik, Planung und Repräsentation dienen.
Typen und Vorgehen: Es existiert oft die Unterscheidung zwischen de jure- (Wohnsitz-) und de facto-Erhebung (örtliche
Qualität und Herausforderungen: Vollzählungen liefern umfassendere und genauere Bevölkerungsdaten als Stichproben; sie sind jedoch kostenintensiv, logistischer
Verwendungszwecke: Bevölkerungsgröße, Alters- und Haushaltsstrukturen, räumliche Verteilung, Zuteilung politischer Repräsentation, Infrastrukturplanung, Sozial- und Wirtschaftsanalyse. Regionen verwenden