Veränderungserkennung
Veränderungserkennung ist der Prozess der Identifikation und Lokalisierung von Veränderungen zwischen zwei oder mehreren zeitlich versetzten Mess- oder Bilddaten. In der Fernerkundung dient sie dem Erkennen von Veränderungen der Oberflächenbeschaffenheit, in der Medizin der Nachweis von Gewebsveränderungen und in der Umweltüberwachung der Dokumentation von Landnutzungs- oder Infrastrukturänderungen. Ziel ist meist die Erstellung einer Veränderungskarte, die Bereiche mit relevanten Veränderungen markiert.
Typische Datenquellen sind optische Satellitenbilder, Luftaufnahmen, Radarbilder (SAR) sowie zeitliche Sequenzen verschiedener Sensoren. Wesentliche Vorbedingungen sind
Verfahren der Veränderungserkennung lassen sich grob in pixelbasierte, instanzenbasierte (objektbasierte) und lernbasierte Ansätze einteilen. Klassische Methoden
Der typische Workflow umfasst Datenerwerb, Vorverarbeitung, Ko-Registrierung, Merkmalsextraktion, die eigentliche Change-Detection-Operation, Postprocessing sowie Validierung. Die Validierung
Herausforderungen sind saisonale und phenologische Unterschiede, atmosphärische oder Beleuchtungsunterschiede, Schatteneffekte, Abbildungsverzerrungen und Mehrsensorprobleme. Anwendungen finden sich