Subtypenselektivität
Subtypenselektivität bezeichnet die Präferenz eines Moleküls, einer Substanz oder eines Signals für eine bestimmte Unterform (Subtype) einer größeren Gruppe von Strukturen, etwa Rezeptor- oder Enzym-Subtypen, Immunoglobulin-Subklassen oder viraler Subtypen. Der Begriff wird in verschiedenen Bereichen der Biologie verwendet, um Unterschiede in Bindung, Aktivität oder Funktion zu beschreiben, die über allgemeine Kategorien hinausgehen.
In der Pharmakologie ist Subtypenselektivität zentral: Viele Wirkstoffe zielen bevorzugt auf bestimmte Rezeptor-Subtypen ab (z. B.
Die subtypische Erkennung beruht oft auf Unterschiede in Bindungstaschen, Aminosäureresten in der Bindungsdomäne, allosterischen Zentren oder
Messbar ist Subtypenselektivität durch Vergleich von Affinitäten und Potenzen zwischen Subtypen, z. B. KD, EC50 oder
Herausforderungen umfassen unterschiedliche Subtypverteilung zwischen Arten und Geweben, mögliche Kreuzreaktivität sowie adaptive Veränderungen. Subtypenselektivität bietet Potenzial