Softwaresignale
Softwaresignale bezeichnen Signale, die ganz oder überwiegend in Software erzeugt, verarbeitet und übertragen werden. Sie dienen als Abstraktion von Hardware-Sensoren oder -Aktuatoren und können Messwerte, Steuerinformationen oder Kommunikationswellenformen darstellen. Softwaresignale kommen in Simulationen, digitalen Zwillingen, virtueller Sensorik und softwarebasierten Signalketten zum Einsatz.
Merkmale: Softwaresignale sind flexibel, leicht reproduzierbar und stark abhängig von der zugrunde liegenden Software-Architektur. Ihre zeitliche
Anwendungsfelder: In der Systementwicklung ermöglichen Softwaresignale das Testen von Algorithmen ohne echte Sensorik. In der Software-definierten
Vorteile: Höhere Flexibilität, geringere Kosten bei Prototypen, einfache Reproduzierbarkeit von Experimenten, schnelle Iterationen und bessere Integration
Herausforderungen: Bedarf an realistischer Validierung, Einhaltung von Echtzeit-Constraints, Umgang mit Latenz und Jitter, Portabilität über Plattformen
Beispiele: In Simulationsumgebungen werden Messsignale oft als Softwaresignale modelliert; virtuelle Sensorwerte ersetzen physische Sensoren für Tests;
Siehe auch: Software-definiertes Radio, Digitale Signalverarbeitung, Virtuelle Sensoren, Echtzeitsysteme.