Röntgenkontrolle
Röntgenkontrolle, auch radiographic inspection genannt, bezeichnet ein zerstörungsfreies Prüfverfahren, bei dem ionisierende Strahlung verwendet wird, um innere Strukturen und die Geometrie von Bauteilen sichtbar zu machen. Durch Transmission von Röntgen- oder Gammastrahlen entsteht ein Bild, das auf Film oder digitalen Detektoren aufgezeichnet wird. Je nach Anwendung kommen Film-Röntgentechnik, digitale Radiographie bzw. Computertomographie zum Einsatz.
Typische Anwendungen liegen in der Qualitätssicherung von Schweißnähten, Gussteilen, Bauteilen aus Metall oder Kunststoff in Industrien
Der Ablauf umfasst die Inspektionsplanung, Festlegung von Prufparametern, Aufnahme des Röntgenbildes, Auswertung durch qualifiziertes Personal und
Röntgenkontrolle erfordert umfassenden Strahlenschutz: Abschirmungen, Sperrbereiche, Dosimeter, regelmäßige Kalibrierung der Ausrüstung und sichere Handhabung der Strahlungsquelle.